Einspeisevergütung

Einspeisevergütung

Beitragvon Angelika Maurer am Do 4. Feb 2010, 12:34

Wir überlegen, auf unserem Haus eine Fotvoltaikanlage zu installieren. Derzeit wird ja über eine Reduzierung der Einspeisevergütung debattiert, wie auch hier auf dem Portal berichtet http://www.enbausa.de/solar-geothermie/fotovoltaik/einspeiseverguetung.html. Nun die Frage an die Experten im Forum: Rechnet sich Fotovoltaik für uns auch nach der Reduizerung der Einspeisevergütung noch? Und sollen wir lieber jetzt den Auftrag erteilen oder einen weiteren Preisverfall bei den Modulen abwarten, weil der höher ausfällt als die Reduzierung der Einspeisevergütung? Und die nächste Frage: Die Dachfläche bei uns ist begrenzt und wir übherlegen, ob wir Solarthermie oder Fotovoltaik installieren. Gibt es wirklich valide Berechnungen und Gegenüberstellungen?
Danke für Hinweise, Angelika Maurer
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Re: Einspeisevergütung

Beitragvon parcus am Di 16. Feb 2010, 10:56

Hallo Frau Maurer,

neben der CO² Reduzierung, ist derzeit eine Photovoltaik eine reine Kapitalanlage.
Auch wenn die Preise für Photovoltaik in 2009 um ca. 20% gesunken sind, müsste der Preis noch weiter nachgeben. Idealerweise durch neue Techniken um weitere 30%.
Zudem könnte der Solarstrom bereits 2013 auf Haushaltsstrompreis liegen.

Oft werden Erträge von 7-8% in Erwartung gestellt. In der Praxis werden jedoch nicht all zu oft nur 3% erwirtschaftet. D.h. so manches online Tagesgeldkonto wirft mehr ab und das Kapital ist nach wie vor vorhanden ohne Gewerbetreibender zu werden.

Eine Amortisation von Solarthermie, ist nicht zu schnell zu erwarten, da oft bei einem Einfamilienhaus nur um die
150,-€ pro Jahr erwirtschaftet werden.

Ich würde hier eher das energetische Gesamtkonzept des Gebäudes betrachten wollen,
um zu ersehen, was eine optimale Investition sein kann.

Hier kann Ihnen z.B. eine BAFA geförderte Vor-Ort-Beratung weiter helfen.
Welche in machen Regionen auch kostenlos angeboten werden.

lg parcus
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Re: Einspeisevergütung

Beitragvon Pia Grund-Ludwig am Do 18. Feb 2010, 16:36

Sehr geehrter Parcus, diese Antwort fand ich nicht wirklich hilfreich und auch mit zu vielen Backlinks gespickt. Das ist nicht Sinn des Forums. Im Moment lassen sich auch keine sinnvollen Aussagen zur Reantabilität von Fotovoltaik treffen, sowohl die Preise als auch die Voraussetzungen durch die Einspeisevergütung sind im Fluss. Noch eine Anmerkung zur Solarthermie: Erträge von 150 Euro pro Jahr ohne Angabe auf welcher Basis (Heizkostenersparnis?) helfen auch nicht wirklich weiter. Ob Fotovoltaik oder Solarthermie http://www.enbausa.de/solar-geothermie/ ... ermie.html installiert wird hängt von relativ vielen Faktoren ab. Eine der wichtigsten Frage ist die nach dem rest des Heizsystems, dessen Alter und ob es mit Solarthermie gekoppelt werden soll. Pia Grund-Ludwig
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Re: Einspeisevergütung

Beitragvon parcus am Do 18. Feb 2010, 17:12

Liebe Frau Grund-Ludwig,

die 150,-€ Ertrag beziehen sich wie erwähnt als Anhaltspunkt für ein EFH und Solarthermie.
D.h. um die Warmwasserbereitstellung, etwas anderes kann die Solarthermie derzeit nicht im Wohnungsbau.
Ob diese nun Sanitär oder zum Heizen benutzt wird ist kaum relevant. Denn der Energieeinsatz wäre immer der gleiche. Selbst die unterschiedlichen Energieträgerkosten würden daran nicht viel ändern.

Zur Reantabilität von Fotovoltaik brauchen Sie nur in die Medien zu schauen.
(Ich verzichte an dieser Stelle auf Links)
Das werden weitere sinnvolle Abstriche in der Subvention nicht positiv verändern können,
eher im Gegenteil. D.h. eine zukünftige Bilanzierung wird auf jeden Fall ungünstiger ausfallen, denn mehr
wie in der Vergangenheit wird es nicht geben.

lg parcus
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