von ecocasa am Mi 31. Mär 2010, 19:41
Die Aussage meines Vorredners ist natürlich erst mal absolut richtig: erst eine echte Analyse durchführen durch einen Fachmann und erst dann loslegen!
Das Problem bei der Sanierung besteht oftmals darin, daß man ein zwar "schlechtes" aber in sich ausgewogenes System aus dem Gleichgewicht bringt, also teilweise dämmt und dicht macht, dabei aber Kältebrücken aus den Augen verliert die jetzt plötzlich zu Problemen werden weil sie jetzt kritische Temperatur- und Feuchtigkeitsbereiche annehmen, siehe meinen entsprechenden Blog-Beitrag !
Also möglichst ein Haus sanieren und nicht einzelne Bauteile für sich betrachtet!
Bei der angesprochen Fassade soll man auf jeden Fall die Fenster mit in die Planung hinein nehmen, weil sich nur so die Möglichkeit ergibt, die Rahmenbereiche und Anschlüsse kältebrückenarm herzustellen.
Beim sanieren und gleichzeitig dichter machen (passiert ja zwangsläufig, wer baut schon neue Fenster absichtlich schlecht ein) bedenken, daß wahrscheinlich die notwendige Lüftung für die Bauschadenfreiheit nicht mehr gegeben ist (jedenfalls wenn man nicht komplett und konsequent saniert), deshalb also wahrscheinlich eine kontrollierte Lüftung notwendig wird, ob eine einfache Abluftanlage oder mit WRG sei dahingestellt!
Aber das alles nur als Stichworte für den Merkzettel mit dem örtlichen Energieberater oder Bauing.
Viel Erfolg und Gruß
Arno Kuschow
Gruß aus der Passivhausecke
- Steinzeit ist vorbei ! -
Arno Kuschow
ECO CASA GmbH
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